Seelensprache

Seelensprache

See¬≠len¬≠spra¬≠che ist die uni¬≠ver¬≠sa¬≠le Spra¬≠che des Men¬≠schen: sie ent¬≠springt einer Seins¬≠ebe¬≠ne jen¬≠seits der gedank¬≠li¬≠chen Vor¬≠stel¬≠lungs¬≠welt, wie wir sie aus dem All¬≠tag gewohnt sind. W√§h¬≠rend die Spra¬≠che des Ver¬≠stan¬≠des meist an der √§u√üe¬≠ren Rea¬≠li¬≠t√§t ori¬≠en¬≠tiert ist, teilt sich durch die See¬≠len¬≠spra¬≠che das h√∂he¬≠re Selbst des Men¬≠schen mit. Unse¬≠re All¬≠tags¬≠spra¬≠che ist bereits auf eine bestimm¬≠te Art und Wei¬≠se f√ľr jeden Men¬≠schen pro¬≠gram¬≠miert mit asso¬≠zi¬≠ier¬≠ten Mei¬≠nun¬≠gen und Gef√ľh¬≠len, wel¬≠che auch Miss¬≠ver¬≠st√§nd¬≠nis¬≠se schaf¬≠fen kann. Die See¬≠len¬≠spra¬≠che ich frei von vor¬≠ge¬≠fass¬≠ten Ideen und erlaubt uns die M√∂g¬≠lich¬≠keit in eine h√∂he¬≠re Schwin¬≠gungs¬≠fre¬≠quenz zu gehen, jen¬≠seits der nor¬≠ma¬≠len Denkweise.

Die See¬≠len¬≠spra¬≠che hat eine arche¬≠ty¬≠pi¬≠sche Struk¬≠tur und ist auf die¬≠ser Ebe¬≠ne ‚Äď √ľber Kul¬≠tu¬≠ren und Reli¬≠gio¬≠nen hin¬≠weg ‚Äď die Uni¬≠ver¬≠sal¬≠spra¬≠che des Men¬≠schen. Sie ist die Spra¬≠che aus dei¬≠nem wah¬≠ren g√∂tt¬≠li¬≠chen Kern, dei¬≠nem wah¬≠ren Selbst, dei¬≠ner urspr√ľng¬≠li¬≠chen Quel¬≠le. Sie ist zugleich eine Spra¬≠che mit zau¬≠ber¬≠haf¬≠tem Klang: wer ihr lauscht, darf sich auf eine √ľber¬≠ra¬≠schen¬≠de Art und Wei¬≠se neu entdecken.

Mit der See¬≠len¬≠spra¬≠che in Kon¬≠takt zu kom¬≠men kann auch bedeu¬≠ten, sehr erhe¬≠ben¬≠de und inten¬≠si¬≠ve Gef√ľh¬≠le zu erle¬≠ben. Sowohl Hei¬≠lungs- als auch Lern¬≠pro¬≠zes¬≠se k√∂n¬≠nen auf einer unter¬≠be¬≠wuss¬≠ten Ebe¬≠ne in Gang gesetzt wer¬≠den. Da die See¬≠len¬≠spra¬≠che den Men¬≠schen auf einer unter¬≠be¬≠wuss¬≠ten Ebe¬≠ne an sein wah¬≠res Selbst erin¬≠nert, wirkt sich die¬≠ser Kon¬≠takt ent¬≠wick¬≠lungs¬≠f√∂r¬≠dernd f√ľr vie¬≠le Berei¬≠che des Lebens aus.

See¬≠len¬≠spra¬≠che ist eine rein intui¬≠ti¬≠ve Spra¬≠che, aus dem Moment her¬≠aus, ohne Akti¬≠vi¬≠t√§t des Ver¬≠stan¬≠des ‚Äď sie ist die Spra¬≠che des Her¬≠zens. Sie bewirkt das voll¬≠kom¬≠me¬≠ne Ver¬≠ste¬≠hen vom Her¬≠zen aus, denn als die ‚Äěurspr√ľng¬≠li¬≠che Spra¬≠che‚Äú stellt sie eine Ver¬≠bin¬≠dung zur Quel¬≠le ‚Äď zur Ein¬≠heit und Ganz¬≠heit ‚Äď her. Wer der See¬≠len¬≠spra¬≠che lauscht, wird wie¬≠der dar¬≠an erin¬≠nert, auf einer f√ľhl¬≠ba¬≠ren Ebe¬≠ne des mensch¬≠li¬≠chen Seins mit¬≠ein¬≠an¬≠der ver¬≠bun¬≠den zu sein.